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Die Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Vertreterin der Ordnung der Fangschrecken (Mantodea). In Deutschland ist sie in der Roten Liste der Geradflügler (Rote Liste) in die Kategorie 3 („gefährdet“) eingruppiert und genießt nach den Bestimmungen des Bundes-Naturschutz-Gesetzes (BNatSchG) in Verbindung mit der Bundes-Artenschutz-Verordnung (BArtSchV) besonderen Schutz. Deshalb darf sie weder gefangen noch gehalten werden.
Die Gemeine Gottesanbeterin hat als typische Vertreterin ihrer Familie einen kleinen, sehr beweglichen Kopf und eine auffallend gestreckte Vorderbrust. Das erste Beinpaar ist zu Fangbeinen ausgebildet, es ist verlängert und an den Schienen mit Dornen und Zähnen versehen. An der Innenseite der Hüften befindet sich ein dunkler Fleck, der oft weiß gekernt ist. Die Flügel überragen bei beiden Geschlechtern die Hinterleibsspitze. Es gibt grüne und hellbraune Exemplare. Männchen sind deutlich kleiner als die Weibchen. Die Tiere verharren oft stundenlang bewegungslos in der Vegetation und warten auf Beute. Dabei sind die Vorderbeine erhoben und geschlossen "wie zum Gebet", worauf sowohl der deutsche als auch der wissenschaftliche Namen zurückzuführen sind.

Körperlänge:
Weibchen: 43 - 77 mm
Männchen: 41 - 63 mm

 
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